Mein Lieblingsort für einen Kurztrip: San Sebastian

Ich kenne keine Stadt in Europa, die das was ich am meisten mag auf so engem Raum verbindet. Man nehme gute Surfbedingungen und mischt es mit leckerem Essen und guter Weinauswahl. Dazu noch ein paar nette Geschäfte und eine interessante Kultur obendrauf: Fertig ist meine perfekte Stadt.

Das Wetter könnte für mich etwas tropischer sein, aber bei knapp zwei Stunden Flugzeit von Düsseldorf nach Bilbao kann man ja auch keine Karibik erwarten. Alles ist fussläufig zu erreichen und im Sommer gibt es fast jede Woche ein Stadtfest. Unzählige Bars und Restaurants mit unverschämt günstigen Preisen reihen sich nebeneinander. Ein Glas guter Verdejo in einem guten Lokal liegt zwischen 1,10 und 2,50€. Tapas oder Pintxos findet man überall von bester Qualität und fairem Preis.

So sieht für mich ein idealer Tag in San Sebastian aus:
Morgens rein in den Wetsuit, um die Ecke einen Kaffee, ein Croissant oder Tostado kaufen und beim Frühstück auf die Wellen schauen. Dann raus ins Wasser, surfen, quatschen das Meer und die unglaubliche Szenerie genießen. Danach zum Lunch in eine kleine Pintxo-Bar. Ein kurzer Mittagsschlaf, dann ein bisschen bummeln und einfach treiben lassen. Ein kleiner Kaffee am Strand und Churros mit Schoko-Soße als Snack. Abends gibt es frischen Fisch in einem kleinen Restaurant und Verdejo. Dann setz ich mich mit einen Wein auf die Stufen vor der Kirche Basilica of Saint Mary of the Chorus zum Leute gucken und danach gehts ab ins Gedränge der Bars rund um den Square.

Die pure Lebensfreude aufsaugen, die die sonst so verschlossenen Basken am Abend verschwenderisch versprühen. Das Leben ist einfach und wertvoll.

Die alten Mauern und Skulpturen geben dieser unwirklichen Kulisse der Altstadt den finalen Touch. Beim nächtlichen Spaziergang an der La Concha Bucht kann sich mein Auge an den vielen Lichtern gar nicht satt sehen. Das Spiegelbild des Mondes ruht sanft auf der glatten Oberfläche, die beiden Berge umschließen die Bucht wie in einer Umarmung, während die Wellen an der kleinen Insel in der Mitte brechen.
Danach schlendere ich zurück und erfreue mich am Lachen und bunten Treiben auf den Straßen. Ich schlafe mit dem Rauschen der Wellen von Zurriola bis mich am nächsten Morgen die Sonne wieder weckt.

 

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